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05.05.2009
"Kalte Heimat, die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945"
04.05.2009
Ort: Veranstaltungsort: "Alter Ratssaal", Markt 2, Neuss, Eingang 1; Einlass ab 18:45 Uhr
Stadtteil: Neuss-Zentrum
Thema:
Nachkriegszeit – 1945-
Referenten:
Dr. Andreas Kossert, Deutsches Historisches Institut Warschau
Gerne laden wir Sie heute zu unserer nächsten Vortragsveranstaltung ein, die in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Bücherhaus Ratka, Neuss, vorbereitet wird.
Dr. Andreas Kossert, Deutsches Historisches Institut Warschau
Durch Flucht und Vertreibung wurden am Ende des Zweiten Weltkriegs rund 14 Millionen Deutsche entwurzelt. Der weit überwiegende Teil fand im Westen Deutschlands eine neue Bleibe. Ein wirkliches Zuhause sollte es für die meisten indessen lange nicht sein, „kalte Heimat“ eben. „Andreas Kossert zerstört den Mythos von der erfolgreichen Integration der Vertriebenen im Nachkriegsdeutschland“, schrieb die „Zeit“ über das 2008 im Siedler-Verlag erschienene Buch des 1970 geborenen Historikers und Politikwissenschaftlers, der die schwierige Ankunftsgeschichte der Vertriebenen umfassend erforscht und beleuchtet hat. Dieses Kapitel der jüngeren deutschen Vergangenheit galt bislang als „blinder Fleck“ im öffentlichen Bewusstsein. Kossert fragt nach den materiellen und seelischen Folgen, die Flucht und Vertreibung bei der so genannten Erlebnisgeneration und ihren Nachkommen hinterlassen hat. Dabei gelingt ihm ein wirklichkeitsgetreues Bild der Entwicklung im „Wirtschaftswunder-Deutschland“, dessen Aufbauleistung ohne das Zutun jener, die in ihrer angestammten Heimat alles verloren hatten, freilich kaum möglich gewesen wäre.

