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05.11.2013
„Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Pogromnacht 1938"
05.11.2013
Ort: Veranstaltung im "Alten Ratssaal" Stadt Neuss
Stadtteil: Neuss
Thema:
Preußische Zeit – 1814-1945
Referenten:
Prof. Dr. Stefan Rohrbacher, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten begann für die Juden in Deutschland eine Zeit fortschreitender Ausgrenzung und der Entrechtung, die ihren vorläufigen Höhepunkt vor 75 Jahren in den gewaltsamen Ausschreitungen des 9. Novembers 1938 fanden.
In der Geschichte der nationalsozialistischen Judenverfolgung bedeutet die Pogromnacht des 9. November 1938 eine tiefe Zäsur. Erstmals wurden die Juden im ganzen Reich öffentlich systematisch mit roher Gewalt traktiert und ihrer Existenzgrundlage beraubt. Mit der Zerstörung der Synagogen, der Geschäfte und Wohnungen und mit hundertfachem Mord wurde in dieser Nacht jüdisches Leben in Deutschland unübersehbar beendet. Danach blieb nur noch ein furchtsames Ausharren, zumeist in der Hoffnung auf Auswanderung, oder die verzweifelte Flucht. So ist das Datum des 9. November wie kein anderes zum wiederkehrenden Anlass für unser Ringen um Erinnern und Gedenken geworden. Der Vortrag gilt nicht nur den Geschehnissen vor 75 Jahren und ihrer historischen Einordnung, sondern auch dem öffentlichen Gedenken an diese Geschehnisse in den vergangenen Jahrzehnten. Am Ende steht die Frage, was wir heute an diesem Tag zu sagen haben.
Unser Referent, Stefan Rohrbacher (geb. 1958), ist Professor am Institut für jüdische Studien und Prodekan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er ist Vorsitzender des Verbandes der Judaisten in der Bundesrepublik Deutschland und Vorstand der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo-Baeck-Institutes. Mit seinem Buch „Juden in Neuss“ legte er 1986 das Standardwerk zur Geschichte jüdischen Lebens in unserer Heimatstadt vor.

