Jahresprogramm 2025.pdf (1,5 MiB)
Jahresprogramm 2024(3).pdf (626,5 KiB)
Jahresprogramm 2023.pdf (1,1 MiB)
Jahresprogramm 2022.pdf (1,4 MiB)
Jahresprogramm 2021.pdf (1,2 MiB)
Jahresprogramm 2020.pdf (367,4 KiB)
Jahresprogramm 2019-2.pdf (605,2 KiB)
Jahresprogramm 2018.pdf (217,9 KiB)
Jahresprogramm 2017.pdf (774,3 KiB)
Jahresprogramm 2016.pdf (117,8 KiB)
Jahresprogramm 2015.pdf (487,6 KiB)
Jahresprogramm 2014.pdf (658,1 KiB)
Jahresprogramm 2013.pdf (1,2 MiB)
Jahresprogramm 2012.pdf (161,1 KiB)
Jahresprogramm 2011.pdf (138,3 KiB)
Jahresprogramm 2010.pdf (125,1 KiB)
Jahresprogramm 2009.pdf (1,0 MiB)
Einladung-Gruendungsversammlung-2008.pdf (365,5 KiB)
07.06.2016
„Barocke Herrensitze und Klosteranlagen im Neusser Süden”
07.06.2016
Ort: Treffpunkt am Torbogen des Klosters Eppinghoven - individuelle Anreise mit dem eigenen PKW
Stadtteil: Neuss-Süd
Thema:
Französische Zeit – 1794-1814
Referenten:
Rita Hoeveler-Kochs, Gohr
Barocke Herrensitze und Klosteranlagen im Neusser Süden
Wir beginnen unsere Exkursion am Kloster Eppinghoven, eine ehemalige Zisterzienserinnenabtei (Abteigebäude von 1695), das nach der Säkularisation eine wechselvolle Geschichte durchlaufen hat, u.a. im Besitz des belgischen Königshauses war und heute als Wohnsitz der Industriellenfamilie Brenninkmeyer dient.
Gegenüber der alten Klostermühle liegt das schöne barocke Torhaus von 1710. Anschließend fahren wir gemeinsam (Autokonvoi) zum Jagdschlösschen Haus Horr bei Neukirchen, das im frühen 18. Jh. von einer Freiherrnfamilie von Francken als Sommersitz („maison de plaisance“) errichtet wurde. Von der gut erhaltenen Nepomuk-Kapelle (1737) führt uns eine Allee auf Haus Horr zu, das in architektonischer Anlehnung an das kurfürstliche Jagdschloss „Falkenlust“ in Brühl erbaut worden ist.
Heute befindet sich Haus Horr im Besitz der Familie Linzbach, die dort einen großen landwirtschaftlichen Betrieb führt. Den Abschluss bildet ein Besuch der Klosteranlage Langwaden, deren Ursprünge bis in das 12. Jh. zurückreichen. Nach Auflösung des Klosters 1802 wurde Langwaden zu einer Schlossanlage umgestaltet und diente als Wohnsitz für einen französischen General. Nach dem II. Weltkrieg war das Anwesen zu einer verwahrlosten und verlassenen Ruine verkommen, bis es Anfang der 60er Jahre einigen tatkräftigen und entschlossenen Zisterziensermönchen gelang, die Klosteranlage wieder nutzbar zu machen und wieder der ursprünglichen Bestimmung zuzuführen. Zum Ausklang kehren wir in den Biergarten der „Klosterstuben Langwaden“ ein.

