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Juli 2017
„Neuss und die italienischen Eismacher”
05.07.2017
Ort: Veranstaltung im Clemens-Sels-Museum
Thema:
Nachkriegszeit – 1945-
Vortrag und Ausstellungsführung
Referenten:
Prof. Dr. Margrit Schulte Beerbühl, Heinrich Heine Universität Düsseldorf HHU
Dr. Carl Pause, Clemens Sels Museum Neuss
Der regelmäßige Kurzausflug in die Eisdiele gehört für viele von uns im Sommer einfach dazu: „Zwei Bällchen im Hörnchen!“, „Drei Kugeln im Becher!“ Geschleckt wird, was die Kreativität der hiesigen Eismacher hergibt.
Das Clemens-Sels-Museum widmet den rheinischen Gelatieri derzeit eine liebevoll gestaltete Ausstellung, zu deren gemeinsamen Besuch wir Sie heute herzlich einladen.
Zunächst hält mit Prof. Dr. Margrit Schulte Beerbühl eine Kennerin der Arbeitsmigration italienischer Zuckerbäcker, Cioccolatieri und Eismacher zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert einen Vortrag zur Einführung in das Thema.
„Gelato, Jukebox & Rock’n’Roll. Wie das italienische Eis ins Rheinland kam.“
Anschließend führt Dr. Carl Pause, Clemens-Sels-Museum Neuss, durch die Ausstellung.
Lange Zeit war Speiseeis ein Luxusartikel, der dem Adel und dem wohlhabenden Bürgertum vorbehalten war, so auch am Niederrhein. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden dann die ersten Eisdielen in den Städten zwischen Köln und Kleve eröffnet. In Neuss verbindet sich mit diesen Eismachern der ersten Stunde der Name Ernesto Zampolli aus Pralongo, der im Jahr 1936 ein bis heute bestehendes Eiscafé gründete. In der Ausstellung wird es auch um ihn und seine Geschichte gehen. Als das Wirtschaftswunder in den 1950er Jahren Fahrt aufnahm, verbreitete sich die italienische Eiskultur rasant und wurde überall zu einem festen Bestandteil des Stadtbildes. Die meisten der heute rund 4000 Eiscafés in Deutschland werden nach wie vor von italienischen Eismachern betrieben, von denen wiederum drei Viertel aus zwei abgelegenen Tälern in den Dolmiten stammen: dem Val di Zoldo und dem Val di Cadore.

